Erasmus+ als Motor für die „Union of Skills“-Strategie

Impulse in drei Teilen: „Skills & Values“ im europäischen Kontext
Im Gespräch
Lesezeit: 2 min
Text: Valentina Basenach

Europa befindet sich im Wandel: Demografischer Druck, technologische Innovationen und der globale Wettbewerb um Talente verändern Wirtschaft und Gesellschaft. Mit der „Union of Skills" hat die Europäische Kommission 2025 einen strategischen Rahmen geschaffen, um Europas Resilienz, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Welche Rolle das Programm Erasmus+ dabei spielt, beleuchtet eine neue dreiteilige Videoserie im DAADeuroletter. Dafür wurden im Rahmen der Erasmus+ Jahrestagung 2025, die dem Schwerpunkt „Skills & Values“ gewidmet war, starke Stimmen aus Politik, Wissenschaft und Hochschulpraxis eingeholt.

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Mit der „Union of Skills“ setzt die Europäische Kommission ein klares Signal: Europas Wettbewerbsfähigkeit hängt entscheidend davon ab, wie gut es gelingt, Kompetenzen aufzubauen, weiterzuentwickeln und grenzüberschreitend nutzbar zu machen. Die Strategie zielt darauf ab, lebenslanges Lernen zu stärken, Qualifikationen besser vergleichbar zu machen und Europa als attraktiven Bildungs- und Arbeitsraum zu positionieren.

Erasmus+ ist ein zentrales Instrument zur Umsetzung dieser Ziele. Das Programm stärkt die Verbindung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Es fördert den Austausch zwischen Hochschulen, schafft Raum für neue Allianzen und unterstützt Lern- und Forschungsformate, die auf die Kompetenzen der Zukunft ausgerichtet sind – von digitalen Fähigkeiten bis zu „Green Skills“.

Hochschulen im Mittelpunkt

Für Hochschulen bedeutet die „Union of Skills“, Internationalisierung auch mit Erasmus+ noch stärker strategisch auszurichten. Erasmus+ ermöglicht es ihnen, viele Studierende, Lehrende und Mitarbeitende durch Auslandsaufenthalte gezielt in internationale Lern- und Arbeitszusammenhänge einzubinden und Kompetenzen systematisch weiterzuentwickeln.

Internationale Kooperationen, innovative Lehrformate und der europäische Austausch tragen dazu bei, Studienangebote weiterzuentwickeln, institutionelle Profile zu schärfen und Absolventinnen und Absolventen besser auf den europäischen Arbeitsmarkt vorzubereiten. Hochschulen werden so zu aktiven Gestaltern der europäischen Skills-Agenda.

Blick zurück nach vorn

Die Stimmen im Video zeigen, dass Erasmus+ weit über individuelle Mobilität hinausgeht. Als europäisches Förderprogramm ist es ein zentraler Hebel für die Umsetzung der „Union of Skills“, durch die Stärkung von Kompetenzen, durch institutionelle Vernetzung und durch die Vermittlung gemeinsamer Werte. So sieht es auch Bundesforschungsministerin Dorothee Bär in ihrem Grußwort zur Jahrestagung:

Erasmus plus schafft ein Netzwerk der Talente, das über Grenzen hinweg verbindet. Damit stärkt es jede und jeden Einzelnen, aber auch die europäische Innovationskraft als Ganzes.
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär

In der Rückschau auf das Erasmus+ Jahr 2025 wird im Kontext des Jahresthemas deutlich, wie Erasmus+ dazu beiträgt, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt miteinander zu verbinden sowie Bildung als strategische Investition in Europas Zukunft zu begreifen.

Part 1: Erasmus+ und die „Union of Skills“

Das erste Video der Serie beleuchtet, wie Erasmus+ zur „Union of Skills“-Strategie beiträgt und welche Bedeutung Hochschulen, internationale Kooperationen und Mobilität für Europas Wettbewerbsfähigkeit haben.

In den nächsten beiden Videos der Reihe stehen zudem folgende Perspektiven im Fokus:

  • „Skills for Life“: Individuelle Kompetenzprofile durch Erasmus+
  • Europäische Werte leben: Erasmus+ als demokratisches Projekt