Kürzlich sind Sie in die zweite Förderphase der Europäischen Hochschulinitiative gestartet, gleichzeitig setzen Sie 2 Erasmus+ Pilotprojekte zum European Degree Label und zum European Legal Status sowie viele weitere Initiativen um. Wie haben Sie das geschafft?
Es liegt an der partizipativen Arbeitsweise, bei der Mitglieder sämtlicher Partnerhochschulen die Möglichkeit hatten, Ideen einzubringen und zu präsentieren. Die Herausforderungen für das Redaktionsteam im Rahmen der Antragstellung waren deutlich größer, doch am Ende haben die herausragenden Bewertungen diese Herangehensweise bestätigt.
An der h_da haben wir viele hochgradig EUt+-engagierte und motivierte Lehrende, Forschende, Mitarbeitende und Studierende. Die Herausforderung besteht darin, die Vision von EUt+ in die gesamte Hochschule zu tragen. Dazu führen wir derzeit spannende Diskurse in allen Gremien und Fachbereichen.
Da wir als EUt+ als einzige Allianz eine institutionelle Lösung anstreben, war die Beteiligung an der Bestimmung der Rechtsform für uns essenziell. Ebenso ist die Klärung der Struktur echter europäischer Studiengänge für uns als EU-Institution von wesentlicher Bedeutung. Beides haben wir in den Anträgen darstellen können.